Solidarität mit den streikenden Arbeiter*innen der Fleischindustrie

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hatte zum Streik aufgerufen nachdem auch eine dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben ist.

Am Freitag, 16. April waren Stephan Christ, einer der Vorstandsvorsitzenden des Kreisverbandes der Grünen aus Cloppenburg, und ich mit gut 50 weiteren Streikenden vor den Werkstoren von Vion in Emstek. Die Forderung sind ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag, der neben mehr Urlaubstagen einen Mindestlohn von 12,50 €, eine Erhöhung des Lohns nach kurzer Einarbeitung auf 14,00 € und einen Mindestlohn für Facharbeiter*innen von 17,00 € vorsieht.

Gerade in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta, den Hochburgen der fleischverarbeitenden Industrie, würden besonders viele Menschen von einem Tarifvertrag profitieren. Hier leben und arbeiten Tausende zumeist osteuropäische Arbeiter*innen, die über Jahre und Jahrzehnte billige Verhandlungsmasse waren und der Kostenfaktor, der am leichtesten auszutauschen war. Das Arbeitsschutzkontrollgesetz, das seit dem 1. Januar in Kraft ist, ist ein guter Anfang für die vielen Veränderungen in der Branche, die längst überfällig sind – aber es ist eben nur ein Anfang!

Daher ist es besonders bei uns in der Region wichtig, mit allen, die für diese Veränderungen streiten wollen, die Aufmerksamkeit auf diese Verhandlungen zu lenken.

Ich bin auf jeden Fall auch weiter dabei!

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